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Klärschlammbehandlung
Der Primärschlamm setzt sich in den Vorklärbecken ab und wird mittels der Längsräumschilde in die Schlammtrichter gefördert. Nach der ersten Eindickung wird der Schlamm über das Rohschlammpumpwerk in den Vorlagebehälter der Schlammpresse gepumpt. Der Primärschlamm ist fäulnisfähig und muss daher rasch verarbeitet werden. Die Stabilisierung und Hygienisierung erfolgen durch die Kalkbeigabe in der Schlammpresse.

Fallweise wird dem Primärschlamm in den Trichtern auch Sekundärschlamm aus dem Belebungsbecken beigemengt, und es erfolgt eine gemeinsame Förderung in den Vorlagebehälter der Schlammpresse.

In den Belebungsbecken soll in der Regel Belebtschlamm im Ausmaß von etwa 500 ml/l enthalten sein. Die Mikroorganismen nehmen die Schmutzstoffe als Nahrung auf, und dadurch wird die Masse des Belebtschlammes zusehends größer. Es muß daher regelmäßig ein Teil des Schlammes als "Überschußschlamm" aus den Belebungsbecken entfernt werden. Dies erfolgt, indem der über das Rücklaufschlammpumpwerk geförderte Rücklaufschlamm mittels Schieber in den Schlammbehälter umgeleitet wird oder dem anfallenden Primärschlamm in den Vorklärbecken beigemischt wird und mit diesem gemeinsam über das Rohschlamm-Pumpwerk in den Vorlagebehälter für die Schlammpresse gepumpt wird.

Auf Grund der geringen Raumbelastung und langen Aufenthaltszeit in den Belebungsbecken ist der Überschußschlamm (Sekundärschlamm) bereits aerob stabilisiert und daher nicht mehr fäulnisfähig.

Der im Naßschlammbehälter durch Absetzvorgänge eingedickte Schlamm wird mit der Dickschlammpumpe in den Vorlagebehälter der Schlammpresse gefördert.

Die Schlammpresse saugt den zu pressenden Schlamm aus dem Vorlagebehälter. Der Schlamm wird durch Beimischung von flüssigem Eisen-III-Chlorid und Polymer in Reaktionsbehältern konditioniert. Die Beschickungspumpe fördert den konditionierten Schlamm in die Filterkammer der Presse, wo das Filtratabwasser austritt. Dieses wird über den Ausgleichsbehälter der Übernahmestation der biologischen Reinigung zugeführt. Der gepreßte Schlamm wird granuliert und in den Stapelbehälter transportiert.

Die maximale Menge an gepreßtem Klärschlamm beträgt rd. 6,3 m³/d (3 Chargen).
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Klärschlamm-Presse
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